Schienentherapie

Entlastung für Kiefer und Zähne

Bei der zahnärztlichen Schienentherapie werden individuell angefertigte Kunststoffschienen eingesetzt. Sie dient vor allem der Entlastung der Kiefergelenke und Kaumuskulatur (bei Zähneknirschen oder CMD), sowie dem Schutz der Zähne.

Häufige Anwendungsbereiche

Aufbissschienen (Knirscherschienen): Werden meist nachts getragen, um Bruxismus (Zähneknirschen) abzufedern, den Zahnschmelz zu schützen und Muskelverspannungen zu lösen.

CMD-Schienen (z.B. DROS- oder Michigan-Schiene): Speziell adjustierte Schienen zur Behandlung von craniomandibulärer Dysfunktion. Sie korrigieren die Bisslage und entspannen das Kausystem, oft in Kombination mit Physiotherapie.

Aligner (durchsichtige Zahnschienen): Werden tagsüber und nachts (ca. 22 Stunden) getragen, um Zahnfehlstellungen sanft zu korrigieren.

Sportschutz: Robuste Schienen zum Schutz vor Verletzungen bei Kontaktsportarten.